Wir bleiben dabei: Nicht wir sind die Bedrohung, sondern wir werden bedroht:
Antifa
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Am 1. Mai wollen Neonazis auf dem Heider Marktplatz ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten. Dass sie das ausgerechnet an diesem Tag planen, ist eine kalkulierte Provokation.

Es geht am 1. Mai um die Würde der Menschen!

 Der 1. Mai ist traditionell ein internationaler Aktionstag für die sozialen und politischen Rechte aller Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft und Religion. Es wäre für die Menschen in Heide unerträglich, wenn Neonazis aufmarschieren dürften.

Dem gilt es sich selbstbewußt und öffentlich entgegenzustellen.
Die Herren von der Westküste mögen es nicht, wenn etwas aus der Ordnung gerät. Alles soll glatt laufen. Keiner weiß zuviel. Die Bürgersteige gehören hochgeklappt. Nicht solange in der Innenstadt rumsitzen. Alles sauber anmelden. Und der Wirschaft oder im Cafe nicht rumsitzen, sondern nur konsumieren. Kultur oder Politik nur nach vorheriger Anmeldung und mit Öffnungszeiten.

Jetzt ist es doch passiert. Neonazis haben sich angekündigt uns wollen ihre menschenverachtende Propaganda über ihre Lautsprecher verbreiten. Das ist aber nicht das Problem der Herren von der Westküste, sondern dass die menschen keine Lust haben, sich Watte in die Ohren zu stopfen, ihre Fenster zu verhängen und zu erwartende Opfer zu betrauern. Sie wollen gegen die Rechten zum Ausdruck bringen, was sie von ihnen halten. Sie wollen den Aufmarsch verhindern. Ich wünsche ihnen viel Erfolg.

Torfbacken gegen Naizispacken. 1. mai 2005
Die Kreisverwaltung Dithmarschen wollte unauffällig am 1. Mai einen Naziaufmarsch durchführen lassen. "Unbekannte haben Straftaten begangen,..." hätte es dann geheißen, wenn nicht jemand nachgefragt hätte und angesichts des Schweigens stutzig geworden wäre. Nun ist es raus. blitzschnell wird jetzt umgeschaltet, um den Ball doch noch flach zu halten.